Die Produktpolitik umfasst alle Entscheidungstatbestände, die sich auf die marktgerechte Gestaltung des Leistungsprogramms eines Unternehmens im E-Commerce beziehen. Dabei müssen Entscheidungen über die Produktentwicklung und Gestaltung der Produktpalette getroffen werden. Die eigentliche Aufgabe der Produktpolitik ist es also, Produkte im Onlinehandel so attraktiv wie möglich zu gestalten, damit auf die Kaufentscheidung des Kunden eingewirkt werden kann. „Produktpolitik im Online Handel“ weiterlesen
Storytelling im Online Handel
Anstatt Werbeinhalte einfach nur über mehrere Medien zu verteilen, gibt es im Onlinehandel auch die Möglichkeit, Content und Werbebotschaften durch Storytelling genau auf die jeweilige Zielgruppe, das Medium und die erzählte Geschichte abzustimmen. Die Hauptintension dieser Werbemaßnahmen ist es, gezielt Aspekte einer Kampagne für eine Zielgruppe und ein Medium herauszuziehen und diese transmedial – und im besten Fall mit viralen Effekten – zu verbreiten. „Storytelling im Online Handel“ weiterlesen
Suchmaschinenmarketing, SEO & SEA
Primäres Ziel von Suchmaschinenmarketing (SEM – Search Engine Marketing) ist es, Traffic für die eigene Internetseite zu generieren und damit Verkäufe zu erzielen. Dies kann nur mit einer möglichst guten Platzierung in den Suchergebnissen (SERPs) realisiert werden.
Abgrenzung SEO, SEM und SEA
Generell wird beim Suchmaschinenmarketing zwischen Suchmaschinenoptimierung (SEO – Search Engine Optimization) und Suchmaschinenwerbung (SEA – Search Engine Advertising) differenziert. SEO-Maßnahmen beinhalten dabei vorwiegend nicht-kommerzielle Maßnahmen eines Unternehmens im Ecommerce, die der eigenen Website zu einer möglichst guten Position in den organischen Suchergebnissen von Suchmaschinen verhelfen sollen. „Suchmaschinenmarketing, SEO & SEA“ weiterlesen
Konkurrenzanalyse im Onlinehandel
Unternehmensrelevante Wettbewerber können im Rahmen einer Konkurrenzanalyse identifiziert werden. Gegenstand dieses Teilgebiets der Marktforschung ist die Bereitstellung von Informationen über Märkte und Marktbeeinflussungsmöglichkeiten für marketingpolitische Entscheidungen der Unternehmen.
Definition Konkurrenzanalyse
Die Konkurrenzanalyse (oder auch Konkurrenzforschung) bezeichnet die systematische Analyse der Wettbewerber eines Unternehmens hinsichtlich ihrer Stärken und Schwächen, ihrer Zukunftspotenziale, ihres Bedrohungspotenzials für das eigene Unternehmen sowie ihrer zukünftigen Strategie. Dies unterscheidet die Konkurrenzanalyse von der Branchenanalyse, die die allgemeine ökonomische Struktur des Marktumfelds betrachtet. „Konkurrenzanalyse im Onlinehandel“ weiterlesen
App-Marketing: 5 wertvolle Tipps für Onlinehändler
Zwar ist das volle Potenzial von Mobile Business nach wie vor noch nicht annähernd ausgeschöpft, der Markt für Apps ist aber inzwischen so dicht besiedelt, dass es für Unternehmen im Onlinehandel immer schwieriger wird, Aufmerksamkeit zu erregen. Dadurch kann sich das volle Potenzial vieler Apps nicht entfalten und kreative Kampagnen und frische Ideen verpuffen wirkungslos im Nirvana der App-Stores.
Dieses Szenario zu vermeiden und möglichst viele User zu einem Download der eigenen App zu bewegen ist das primäre Ziel von App-Marketing. Was die erfolgreiche Vermarktung von Apps ausmacht, soll anhand der folgenden 5 Tipps erklärt werden.
1. Einmalige Inhalte & USP
Was für den Content von Webseiten gilt, trifft auch bei Apps zu: Inhalte und Konzepte, die es sonst nirgendwo zu finden gibt, erzeugen mehr Interesse als Inhalte, die schon zigfach im Netz oder in App-Stores recycled wurden. Apps, die eine bestimmte Nische bedienen, deren Inhalte und Design perfekt zur jeweiligen Zielgruppe passen und die einen Mehrwert bieten, entwickeln sich im Idealfall zum Selbstläufer – und das ganz ohne aufwendige Vermarktungsstrategien.
2. Benutzerbewertungen
Im Gegensatz zu einer Webseite muss eine App vor dem Aufruf der Inhalte erst einmal komplett heruntergeladen werden – eine Hürde, die User ohne Vertrauen in die App nur selten nehmen. Dieses Vertrauen wird meist durch das Feedback von anderen Usern generiert.
Schlechte Bewertungen, die aufgrund technischer Probleme entstehen, sind meist vermeidbar und können durch umfangreiche eigene Tests lokalisiert und beseitigt werden. Bevor dies nicht geschehen ist sollte man vom Launch der App absehen. Zum Start von kleinen App-Projekten ist es außerdem ratsam, seinen Freundes- und Bekanntenkreis zum Download und zur Bewertung der App zu animieren, um damit ein gewisses „positives Grundrauschen“ zu erzeugen.
3. App-SEO
Die optimierbaren Bereiche in App-Stores lassen sich grundsätzlich in On-Metadaten und Off-Metadaten unterscheiden. Zu ersteren zählen zum Beispiel die Beschreibung, der Titel, die hinterlegten Keywords, die Screenshots und das Icon der App. Wie auch bei der Suchmaschinenoptimierung von Webseiten sollten diese Daten immer aktuell gehalten werden und zu hundert Prozent den Inhalten der App entsprechen.
Off-Metadaten sind im Gegensatz zu den On-Metadaten meist nicht direkt beeinflussbar. Zu den externen Faktoren zählen zum Beispiel Erfahrungsberichte von Usern, Backlinks, Social Signals von Stores und die Historie der Downloads.
4. Crossmediales Marketing
Crossmedia Marketing beschreibt die Vernetzung von unterschiedlichen Medientypen und Werbeträgern. Um die Downloadzahlen einer App anzukurbeln hat sich dabei im Onlinebereich besonders der Einsatz von Google Adwords, Werbebannern, Social Media und Affiliate durchgesetzt.
Ein schönes Beispiel für eine crossmediale Kampagne mit dem Ziel, die eigene App zu promoten, liefert www.sockenshoppen.de. Anlässlich der Veröffentlichung der App „Verlorene Socke“ startete der Onlineshop für Socken ein Gewinnspiel, bei dem die Teilnehmer dazu aufgerufen wurden, ein Video zum Thema „verlorene Socke“ zu erstellen und auf Youtube hochzuladen. Dadurch wurde eine Vielzahl an kreativen und lustigen User-generated Content generiert, welcher über Social Media Kanäle weiterverbreitet wurde und dadurch die Aufmerksamkeit auf die App und den Onlineshop deutlich erhöhte.
5. Unterschiedliche Gerätenutzung beachten
Tablet- und Smartphone-Nutzer unterscheiden sich grundsätzlich stark in ihren Surfgewohnheiten. Smartphones werden meist unterwegs und nur punktuell genutzt. Daher sollte bei Apps, die primär für diese Endgeräte konzipiert sind, eher eine kurze, prägnante und zielgerichtete Ansprache gewählt werden.
Tablets hingegen werden eher in ruhigeren Momenten über einen längeren Zeitraum hinweg genutzt, wodurch mehr Spielraum für komplexere Anwendungen mit einer höheren Dichte des Contents als bei Smartphones gegeben ist.
Aufkleber als Marketing-Maßnahme für Unternehmen
Neben Maßnahmen im Bereich des Online-Marketings gibt es auch zahlreiche Möglichkeiten, ohne die Nutzung des Internets mit potentiellen Kunden in Kontakt zu treten. So stellt beispielsweise das Verwenden von Aufklebern zu Werbezwecken ein effizientes Werkzeug hierfür dar. Sofern Sie sich entschieden haben, Aufkleber in ihr Werberepertoire aufzunehmen, sollten Sie mit der Produktion nach Möglichkeit einen Spezialisten beauftragen. „Aufkleber als Marketing-Maßnahme für Unternehmen“ weiterlesen